Tolle Erlebnisse mit der Seilbahn auf der Krusenkoppel
Seit mehreren Jahren bieten wir für unsere sektionsübergreifenden Jugendgruppen kleine, abwechslungsreiche Veranstaltungen an - ob eine Boulder Night, eine gemeinsame Ausfahrt oder kreative Aktionen vor Ort. Es ist immer etwas dabei. Mittlerweile gehört auch unsere „Seilbahn“
fest dazu, die wir regelmäßig auf der Krusenkoppel in Kiel aufbauen. Auch wenn wir aus Flensburg etwas länger für die Anfahrt brauchen, ist der Austausch zwischen den Sektionen und der gemeinsame Tag vor Ort jedes Mal ein schönes Erlebnis. Was ursprünglich als einfache Aktivität begann, hat sich zu einem festen Bestandteil unserer Jahresplanung entwickelt und sorgt jedes Mal für neue Erlebnisse bei allen Beteiligten.
Auch in diesem Jahr trafen wir uns wieder mehrfach auf der großen Wiese. Der Ort hat sich als einer der wenigen in Kiel erwiesen, an dem wir eine Bahnlänge von etwa 70 bis 80 Meter erreichen können. In Flensburg hatten wir es bisher noch nicht versucht, und ein Ort muss noch gefunden werden.
Von den ersten Versuchen, bei denen wir noch iel ausprobieren und lernen mussten, über die Suche nach der richtigen Technik zum Spannen des Seils bis hin zur Entwicklung eines funktionierenden Bremssystems war es ein Stückchen Arbeit.
Inzwischen ist der Aufbau fast schon Routine geworden. Die Seilbahn wird mittlerweile als Doppelseilbahn errichtet, wodurch die Last besser verteilt, der Seildurchhang verringert und die gesamte Konstruktion stabiler wird. Im Laufe der Zeit sind dabei einige kreative Ideen entstanden. So hingen an der Bahn nicht nur die üblichen Konstruktionen, sondern auch schon mal eine Hängematte, eine Schubkarre oder sogar ein Bobbycar samt Anhänger.
Besonders beeindruckend ist jedes Mal das Ergebnis. Ob jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit Begeisterung beim Aufbau helfen, oder erfahrene Gruppenmitglieder, die technische Unterstützung leisten: Alle sind mit vollem Einsatz dabei. Nach dem Aufbau folgt zunächst eine kurze Probefahrt, bevor die Seilbahn für alle freigegeben wird. Dann beginnt das eigentliche Vergnügen: rasante Fahrten, fröhliches Lachen und ein gemeinsames Erlebnis, das alle verbindet.
Am Ende zählt vor allem das gemeinsame Erlebnis und die Gewissheit, dass sich der Einsatz wieder gelohnt hat.
Text: Marvin Lieske